{"id":4670,"date":"2025-12-08T16:39:03","date_gmt":"2025-12-08T15:39:03","guid":{"rendered":"https:\/\/actaseptimana.de\/?p=4670"},"modified":"2025-12-08T16:39:03","modified_gmt":"2025-12-08T15:39:03","slug":"4670","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/actaseptimana.de\/index.php\/2025\/12\/08\/4670\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p>Oje, deutsche Wirtschaft&#8230;<\/p>\n<p>Dass die deutsche Wirtschaft schwer leidet, wei\u00df inzwischen jedes Kind. Sie h\u00f6ren das aus dem Gespr\u00e4ch der Eltern beim Abendbrot heraus.<br \/>\nDass die politischen Rahmenbedingungen daran ma\u00dfgeblich schuld sind, die Politiker wie Angela Merkel, Olaf Scholz, Robert Habeck, Friedrich Merz und Lars Klingbeil zu verantworten haben, wei\u00df inzwischen nahezu jedes dritte Kind.<br \/>\nDie deutsche Wirtschaft ist weit mehr als in einem besorgniserregenden Zustand. Sie befindet sich im freien Fall.<br \/>\nBekanntlich stinkt der Fisch vom Kopf her. Das Sprichwort geht mutma\u00dflich auf Erasmus von Rotterdam zur\u00fcck und richtet sich gegen unf\u00e4hige Herrscher, deren Verderbtheit das Volk ansteckt.<br \/>\nDie f\u00fchrenden K\u00f6pfe der deutschen Wirtschaft, die zahlreichen CEOs, die vor Selbstbewusstsein nur so strotzen, wenn es um wenig oder gar nichts geht, entpuppen sich dann, wenn sie Eier in der Hose haben m\u00fcssten, als mitleiderregende Feiglinge. Vor ein paar Tagen erhoben einige von ihnen ihr Haupt und gaben der Pr\u00e4sidentin des Verbands der Familienunternehmen gr\u00fcnes Licht, das Verh\u00e4ltnis dieses Verbands zur gr\u00f6\u00dften Oppositionspartei in Deutschland in einem neuen, etwas demokratischeren Licht erscheinen zu lassen.<br \/>\nEs sind danach nicht Tage, sondern lediglich Stunden vergangen, bis dieselbe Pr\u00e4sidentin vor der deutschen rot-gr\u00fcnen Medieninquisition eingeknickt ist. Der Fall Ostermann &#8211; so hei\u00dft die hier erw\u00e4hnte Pr\u00e4sidentin &#8211; ist bezeichnend f\u00fcr die politische und mediale Gro\u00dfwetterlage in unserem Lande. Einige wenige wagen den bekannten Aufschrei: &#8222;Der Kaiser hat doch keine Kleider an&#8220;. Kurze Zeit danach, genauer gesagt einige wenige Stunden danach, setzt das mediale Kanonenfeuer mit einsch\u00fcchterndem Get\u00f6se ein: Weitverzweigte mediale Entr\u00fcstung, Schaum vor dem Mund bei den NGOs und den Vertretern der sogenannten Zivilgesellschaft, postwendend gefolgt von Distanzierungen der Konzerne und R\u00fcckzieher derjenigen, die es gewagt haben, den nackt herum laufenden Kaiser auf diese sch\u00e4ndliche Weise zu beleidigen. Es l\u00e4uft alles nach dem gleichen und dadurch bereits bekannten Drehbuch politischer Einsch\u00fcchterung in Deutschland ab. Effiziente rot-gr\u00fcn gef\u00e4rbte Emp\u00f6rungsrituale f\u00fchren zusammen mit der daraus resultierenden moralischen Erpressung zur Verfestigung der linken Meinungshegemonie, gleichzeitig zur Verbreitung von Angst und Duckm\u00e4usertum bei jenen, die diese skandal\u00f6se Hegemonie als einen eklatanten Angriff auf demokratische Grundwerte empfinden und bewerten.<br \/>\nEine solche gesellschaftliche Entwicklung ist verh\u00e4ngnisvoll, weil destruktiv. Echte Demokratie lebt vom argumentativen Austausch der Ideen, gelegentlich darf es zu einem emotional \u00fcberbordenden Clash der \u00dcberzeugungen kommen. Dieser Grundpfeiler jeder demokratischen Rechtsordnung wird in Deutschland seit einigen Jahren ersetzt durch Gesinnung, durch das peinlich-niveaulose Prinzip der politischen Haltung, die sich berechtigt f\u00fchlt, moralische S\u00e4uberungen durchzuf\u00fchren. Wer nicht artig und gef\u00fcgig dem linken Zeitgeist folgt und ihr huldigt, wird exkommuniziert. Exkommuniziert aus den Reihen der Guten und der Wahrheitsh\u00fcter, jener, die meinen, die allein seligmachende Wahrheit f\u00fcr sich gepachtet zu haben.<br \/>\nEs ist doch mehr als offensichtlich: Die Wirtschaft knickt immer wieder vor jenen ein &#8211; und das ist sp\u00e4testens seit dem erfolgreichsten Wirtschaftsminister, den die Bundesrepublik je hatte, Robert Habeck, f\u00fcr jeden Deutschen sonnenklar &#8211; die sie, Gro\u00dfkonzerne und Mittelstand gleicherma\u00dfen, mit widersinniger B\u00fcrokratie, mit ruin\u00f6sen Energiepreisen, einer inad\u00e4quaten Steuerlast und weiteren unz\u00e4hligen und unsinnigen wirtschaftsfremden Auflagen strangulieren.<br \/>\nDas w\u00e4re &#8211;  gemeint ist das Einknicken &#8211;  allerdings nichts Neues in der Geschichte und alles andere als nur eine reine deutsche Angelegenheit. Darauf komme ich im letzten Abschnitt dieses Beitrages zur\u00fcck.<br \/>\nDie Geschichte zeigt: Wer dem Druck, egal von welcher Seite, links oder rechts, nachgibt, verliert Glaubw\u00fcrdigkeit und W\u00fcrde. Aber allen voran: Seine Freiheit.<br \/>\nAutorit\u00e4re Systeme &#8211; abermals: egal ob links oder rechts &#8211; werden haupts\u00e4chlich dadurch geboren, dass die Mehrheit der Gesellschaft aus Angst schweigt und kuscht. Dass sich diese Mehrheit selber einredet, letzten Endes dem Guten zu folgen. Demokratie ist niemals durch einen pl\u00f6tzlichen, gar lauten Knall zugrunde gegangen, sondern dadurch, dass die Allermeisten, den Schwanz einziehend, nach und nach sich in devoter Servilit\u00e4t unterworfen haben.<br \/>\nZur\u00fcck zu unseren Wirtschaftsbossen. Dar\u00fcber, warum Frau Ostermann im Namen vieler dieser Bosse eingeknickt ist, k\u00f6nnte man unendlich sinnieren. Auch folgendes darf in Erw\u00e4gung gezogen werden und man k\u00f6nnte und sollte Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr aufbringen: Vielleicht wurde ihnen allen unter der Hand kommuniziert, dass sie mit l\u00fcckenlosen steuerlichen Betriebspr\u00fcfungen, der erneuten \u00dcberpr\u00fcfung staatlicher Genehmigungen, der \u00dcberpr\u00fcfung ausgezahlter Corona-Hilfen oder sonstiger Subventionen und einer sehr gr\u00fcndlichen Pr\u00fcfung etwaiger k\u00fcnftig erforderlicher Genehmigungen zu rechnen h\u00e4tten. Wie bereits angedeutet: Alles ist m\u00f6glich. Alles w\u00e4re menschlich&#8230;<br \/>\nNichtsdestotrotz:<br \/>\nNiemand verlangt von den Wirtschaftsbossen, dass sie eine Revolution anzetteln.<br \/>\nKein Heldentum.<br \/>\nEs w\u00fcrde bereits reichen, wenn einige im feinen Zwirn und Massanz\u00fcgen den Mut haben, nicht mehr mitzulaufen. Dass sie stehen bleiben, aufrecht stehen bleiben und nicht mehr mitmarschieren.<br \/>\nWoher also diese Feigheit? Keiner k\u00e4me von ihnen in ein Lager und keinem w\u00fcrden die b\u00fcrgerlichen Rechte aberkannt.<br \/>\nEs gibt keine Stiefel und keine Gewehre.<br \/>\nAber es gibt ihn: den HASHTAG<br \/>\nWillkommen in der postkapitalistischen Realit\u00e4t!<\/p>\n<p>Allerdings ist es ziemlich naiv, von den Damen und den Herren im feinen Zwirn eine derartige Haltung zu erwarten. Schon der in sieghaften revolution\u00e4ren Praxis bew\u00e4hrte Urvater aller Kommunisten, der von s\u00e4mtlichen Linken weltweit glorifizierte Herr W. I. Uljanow &#8211; bekannt eher unter dem schlichten Namen Lenin &#8211; machte sich lustig \u00fcber die feigen, dummen Kapitalisten und er behauptete feixend und in weiser Vorahnung, dass die Kapitalisten den Kommunisten selbst die Stricke verkaufen werden, mit denen diese dann die Kapitalisten kurzerhand aufh\u00e4ngen w\u00fcrden.<br \/>\n\u00dcbrigens ist das mancherorts nachweislich auch so geschehen.<br \/>\nAlso: dass sie nachweislich aufgeh\u00e4ngt wurden.<br \/>\nOb die linken Henker davor den Strick k\u00e4uflich erworben haben, ist historisch zwar nicht belegt, aber durchaus im Bereich des Denkbaren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oje, deutsche Wirtschaft&#8230; Dass die deutsche Wirtschaft schwer leidet, wei\u00df inzwischen jedes Kind. Sie h\u00f6ren das aus dem Gespr\u00e4ch der Eltern beim Abendbrot heraus. 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