{"id":3186,"date":"2021-12-24T15:49:08","date_gmt":"2021-12-24T14:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/actaseptimana.de\/?p=3186"},"modified":"2021-12-24T15:49:08","modified_gmt":"2021-12-24T14:49:08","slug":"3186-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/actaseptimana.de\/index.php\/2021\/12\/24\/3186-2\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p>Lassen wir mal einen Augenblick, jetzt am Tage, da die Christenheit die Geburt Jesu feiert, die Gedanken schweifen.<br \/>\nDie V\u00f6lkerkunde, einige m\u00f6gen das wohl wissen, kennt keine religionslosen V\u00f6lker, sondern nur verschieden hohe Entwicklungen religi\u00f6ser Ideen. Es gilt noch immer uneingeschr\u00e4nkt, was der griechische Historiker Plutarch &#8211; \u00fcbrigens ein Zeitgenosse der ersten christlichen Gemeinden &#8211; schrieb: &#8222;Man kann wohl St\u00e4dte finden ohne Mauern, ohne Literatur, ohne K\u00f6nige, ohne H\u00e4user, ohne Sch\u00e4tze, ohne M\u00fcnze, ohne Theater, ohne Ringschulen, aber eine Stadt ohne Heiligtum und ohne Gottheit hat noch niemand gesehen und wird niemand sehen.&#8220;<br \/>\nOffenbar ist der Mensch ein Gottsucher. Tatsache ist auch, dass selbst dann, wenn der Einzelne an keinen pers\u00f6nlichen und \u00fcberweltlichen Gott glaubt, er aus seiner inneren Beschaffenheit her gl\u00e4ubig ist. &#8222;Alles, woran du dein Herz h\u00e4ngst&#8220;, so Martin Luthers Bekenntnis, &#8222;das ist dein Gott&#8220;.<br \/>\nDer Mensch als Gottsucher versucht seit uralten Zeiten, diesen zu suchenden Gott menschlich zu begreifen und sich ihm dadurch zu n\u00e4hern. Der wahre Gott l\u00e4sst sich indessen nie und nimmer menschlich konzipieren.<br \/>\nAus dieser Erkenntnis hat das j\u00fcdische Volk &#8211; und das seit Moses &#8211;  Folgerungen von zeitloser Tragweite gezogen. Sie brachten menschliche Unabh\u00e4ngigkeitsgef\u00fchle und -bestrebungen in eine heilige Abh\u00e4ngigkeit von Gott. Hier dokumentiert sich zum ersten Mal in der Weltgeschichte der Begriff der Einordnung und Unterordnung in Freiheit und Freiwilligkeit. Hierbei m\u00f6ge man den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Unterordnung und Unterwerfung nicht \u00fcbersehen!<br \/>\nDurch sein Leben und Wirken auf Erden hat Jesus von Nazareth DEN WEG aufgezeigt, den zu beschreiten sich zweifelsohne lohnt, um dem Sch\u00f6pfer n\u00e4herzukommen.<br \/>\nWer sich ernsthaft und redlich die M\u00fche nimmt, diesen Jesus aus jenem damals wie heute unscheinbaren galil\u00e4ischen Kaff n\u00e4her kennenzulernen, wird schnellstm\u00f6glich begreifen, wie unsagbar wichtig ihm das Verst\u00e4ndnis eines heilsamen Zusammenspiels obiger Begriffspaare Einordnung\/Unterordnung bzw. Freiheit\/Freiwilligkeit bedeuteten.<br \/>\nIn diesem, und nur in diesem Sinne: es weihnachtet sehr!<br \/>\nHoffentlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lassen wir mal einen Augenblick, jetzt am Tage, da die Christenheit die Geburt Jesu feiert, die Gedanken schweifen. 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